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Matt Bellamy, der Kopf und Frontmann der Band MUSE, ist ein wahres Multitalent und so etwas wie ein Musikgenie. Er hat eine außergewöhnliche Stimme, er gehört laut dem  Magazin Total Guitar zu den 100 besten Gitarristen der Welt (Platz 29) und wird 2010 von dem Magazin zum Gitarristen des Jahrzehnts gekürt, er spielt seit seiner Kindheit Klavier und schreibt dazu noch die außergewöhnlichen, visionären Songtexte, die MUSE so einzigartig machen.

Matthew James Bellamy wurde am 9. Juni 1978 in Cambridge geboren. Sein Vater, George Bellamy, war Bassist der Band „The Tornados“. Diese Band war die erste britische Band, die einen Nummer 1-Hit in den amerikanischen Charts schaffte. Matt hat einen älteren Bruder, namens Paul und eine jüngere Stiefschwester. Seine Mutter, Marilyn Bellamy ist Irin und zog nach Großbritannien wo sie Matts Vater kennenlernte.

Als Matt 10 Jahre alt war, zogen seine Eltern nach Devon, einer Stadt im Südwesten von Großbritannien. Als er 14 war ließen sich Matt´s Eltern scheiden. Er zog daraufhin zu seinen Großeltern nach Teignmouth, einer kleinen Küstenstadt, die zu Devon gehört. Durch den Erfolg der Band des Vaters hatte die Familie viel Geld und Matt wurden so gut wie alle Wünsche erfüllt, doch nach der Scheidung seiner Eltern, veränderten sich die Dinge für ihn.

Durch seinen Vater wurde Matt schon früh musikalisch geprägt. Mit 6 begann er Klavier zu spielen. Der erste Song, den Matt spielen lernte war die Titelmusik zu Dallas. Sein Bruder hatte ihn damals dazu gebracht, in dem er ihn bei der Musik vor den Fernseher hielt und danach zum Klavier, damit er die Melodie mit einer Hand auszuprobieren konnte. Matts Berufswunsch war daher auch Pianist zu werden, bis er, nachdem er ein Rage against the Machine Konzert besuchte, unbedingt E-Gitarre lernen wollte. Matt empfand das Leben in
der kleinen Stadt Teignmouth als sehr langweilig. Der einzige Weg für die Jugendlichen dieser Langweile zu entfliehen, war es so sagte er, Drogen zu nehmen oder in einer Band zu spielen.

 Er spielte während seiner Schulzeit in einer kleinen Band Klavier, doch er wollte unbedingt in die Band seines Freundes Dominic und lernte dafür E-Gitarre. Schließlich gründete er zusammen mit seinen Schulkameraden Dominic Howard und Christopher Wolstenholme eine eigene Band und gewann mit dieser bald darauf einen Battle of the Bands.  Aus dieser Band wurde später die Band MUSE.                                         

 

Stimme


Matt Bellamy kann eine außergewöhnlich hohe Kopfstimme (Falsett) erzeugen. Seine Stimme
klingt dabei fast wie seine E-Gitarre. Seine Stimme reicht über 3 Oktaven. Er benutzt das hohe Falsett mit Vibrato in Songs wie Supermassive Black Hole, Knights of Cyndonia, Showbiz oder Micro Cuts. Und Vibrato und Tenor in Songs wie Take a Bow, Starlight, Butterflies and Hurricans, New Born oder Bliss

Bellamy schaffte diese Höhen dazu ohne regelmäßiges Training und bevor er eine Atemtechnik entwickelt hatte. Ein Arzt hatte einmal bei ihm festgestellt, dass seine Stimmbänder  außergewöhnlich klein sind, weshalb er die Fähigkeit hat diese Töne zu erzeugen. Seit Absolution singt Matt aber nicht mehr so hoch wie zu Showbiz- und OOS-Zeiten.  Es könnte sein, dass er es stimmlich nicht mehr schafft die schwindelerregeneden Höhen aus frühren Zeiten zu erreichen oder das er es einfach nicht mehr will.

Musikalisches Genie

Neben seinem außergewöhnlichen Gesang, beherrscht Matt Bellamy die E-Gitarre mit Perfektion. Die Leser des Magazins Total Guitar wählten Matt Bellamy auf
Platz 29 der 100 besten Gitarristen der Welt. Matt Bellamy hat viele geniale Riffs kreiert. Das Total Guitar Magazin listet 3 Muse-Riffs in ihrer Liste der "100 Greatest Riffs".
"Supermassive Black Hole" auf Platz 93, "Knights of Cydonia" auf Platz 21 und "Plug In Baby" auf Platz 8. Im  Q magazine's Rock and Pop Miscellany wird dieser Riff auch in den Best-ever Riffs gelistet. Der Riff aus "Stockholm Syndrome" wurde von dem australischen Radio-Sender Triple J´s sogar zum besten Riff aller Zeiten ausgezeichnet. Damit ließ er auch Nirvana's "Smells Like Teen Spirit" und andere legendäre Riffs hinter sich. "Plug In Baby" war auch in den Top 20 vertreten. 2007 zeichnete  Total Guitar auch das Solo in “Invincible” als “Solo of the year” aus.

Matt benutzt am liebsten Manson-Gitarren, von denen er mehrere besitzt. An der Gitarre beherrscht er alle nennenswerten Techniken wie z.B. Tapping und Tremolo-Picking. Des Weiteren geht er kreativ mit vielen Effektgeräten um und dem sogenannten Chaos-Pad der
Manson-Gitarren, das die Töne verzerrt. Seine Vorbilder sind dabei Tom Morello (Gitarrist von Rage Against the Machine) und Jimi Hendrix.   

Am Klavier ist Matt fast so begabt wie an der E-Gitarre. Schon als Kind war sein Talent
erkennbar. Seine Vorbilder in seiner Piano Spielweise sind Pianisten der Romantik,
wie Sergei Rachmaninow sowie Franz Liszt und Friedrich Wagner. Matt kann auch an der Orgel spielen, so z.B. während eines Konzerts in der Royal Albert Hall im April 2008.




Text by muse-hysteria

benutzte Quellen: musewiki und Wikipedia (eng. und dt.)

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